Warum du unbedingt auf dein Bauchgefühl achten solltest

Worauf stützt du dich bei den vielen kleinen und großen Entscheidungen jeden Tag? Auf deinen Verstand? Auf die Meinung anderer? Oder auf dein Bauchgefühl? (Im letzten Blogartikel habe ich dir ja schon gezeigt, wie du deine Werte als Kompass zu deinem Traumleben nutzen kannst.)

 

Albert Einstein sagte einst: "Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat". Auch ich selbst habe mich bei meinen Entscheidungen früher eher vom Verstand leiten lassen. Was soll ich studieren? Soll ich diesen Job annehmen? In welche Stadt soll ich ziehen? ... Da habe ich dann lange Pro-und-Contra-Listen geschrieben und stundenlang mit Freunden und Familienmitgliedern diskutiert, was ich wohl am besten machen soll. Haben mich diese Entscheidungen dann glücklich gemacht? Die wenigsten von ihnen. Erst als ich gelernt habe, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und die leiste Stimme in meinem Inneren meinen Entscheidungen zugrunde zu legen, passten diese wirklich zu mir.

So findest du dein Bauchgefühl

Jeden Tag triffst du 20.000 (!!!) Entscheidungen. Was glaubst du, wie sich dein Leben verändern würde, wenn du dich - und sei es nur bei einem Bruchteil davon - darauf stützt, was dein Innerstes dir empfiehlt? In unserer hektischen Welt ist es fast schon aus der Mode gekommen, der leisen Stimme in uns zuzuhören. Dabei haben Wissenschaftler in zahlreichen Untersuchungen festgestellt, dass der erste Impuls, also das intuitive Gefühl, sogar schon einige Zeit vor den rationalen Überlegungen für oder gegen ein Handeln entsteht. Das Hirnareal für Entscheidungen ist also schon aktiv, bevor wir eine der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wählen. Doch dieses Gefühl, das aus einer tiefen Ebene unseres Bewusstseins kommt, wird dann sehr oft vom Verstand überrumpelt und wir stellen erst hinterher fest, dass der erste Impuls richtig war.

 

Wo sitzt deine Intuition? Ist es ein Kribbeln in der Nähe deines Herzens, ein warmes Gefühl im Bauch oder eher ein Zwicken in der Nasenspitze? Achte in den nächsten Tagen mal darauf, wo du dieses Gefühl in deinem Körper lokalisieren kannst. Denn je besser du es kennst, desto leichter wird es dir fallen, in Zukunft darauf zu hören.

 

Was fühlt sich für dich gut an - leicht und warm? Der Urlaub in den Bergen? Oder doch lieber der am Strand? Nach dem Weckerklingeln noch liegen bleiben? Oder gleich aufstehen und ein paar Minuten meditieren? Die große Wohnung am Stadtrand? Oder doch die etwas kleinere in zentraler Lage? Zu jeder Möglichkeit hast du einen ersten Impuls. Etwas, wo es dich für ein paar Sekunden ganz automatisch hinzieht. Deine Intuition zeigt dir als Wegweiser an, was das Richtige für dich ist. Sie ist nicht berechnend und unbestechlich gegenüber dem, was in der Situation vernünftig wäre. Sie folgt lieber der tiefen Logik deines Herzens. Wann hast du zuletzt diese leise Stimme in dir gehört? Bist du ihr gefolgt? Wenn nein, wieso nicht? Vielleicht, weil deine Gefühle rational nicht zu erklären waren? Weil es sich merkwürdig oder lächerlich angefühlt hat? Versuche mal, dich jeden Tag für ein paar Minuten einfach treiben zu lassen. Spontan nach deinem ersten Impuls zu handeln, ohne Gründe dafür und dagegen abzuwägen. ohne dich auf ein bestimmtes Ziel zu fixieren. So wird es dir gelingen, einen immer besseren Zugang zu deiner Intuition zu finden und dieser zu vertrauen. 

Möglichkeiten deine Intuition zu schulen

Das Gute ist, dass uns ein intuitives Gespür bereits in die Wiege gelegt wurde. Du kannst aber deinen Beitrag dazu leisten, dieses zu verfeinern. Denn laut Hirnforschung sitzt die Intuition in der rechten Gehirnhälfte, zusammen mit Kreativität, Spontanität, räumlichem Empfinden oder Körper- und Bildsprache. Indem du die rechte Gehirnhälfte in deinem Alltag mehr aktivierst bzw. beide Gehirnhälften miteinander verbindest, bringst du auch deine Intuition auf Vordermann.

 

Da kannst du alles Mögliche ausprobieren, was dir Spaß macht. Wie wäre es zum Beispiel, wenn du dir morgen mit links die Zähne putzt, das Getränk in der Mittagspause nicht mit der rechten, sondern der linken Hand zum Mund führst oder ein paar Zeilen mit der linken Hand schreibst? Vielleicht magst du auch die Perspektive wechseln und einen kurzen Zeitungsartikel auf dem Kopf gedreht lesen? Auch körperliche Übungen, etwa das gegengleiche Zusammenführen von Händen und Knien oder das Malen einer großen liegenden Acht mit den Armen in der Luft, der du auch mit den Augen folgst, sind hilfreich. Darüber hinaus wirst du auch einen besseren Zugang zu deiner Intuition bekommen, wenn du deine Wahrnehmung schulst. Was sagt die Körpersprache deines Gegenübers, während ihr euch unterhaltet? Was siehst, hörst oder riechst du, wenn du den Raum betrittst?

 

Wenn du weißt, wo die Intuition in deinem Körper sitzt, und du gelernt hast, diese auch wahrzunehmen, dann spüre das nächste Mal vor einer Entscheidung genau hin. Wie reagiert dieser Körperteil, wenn du dir folgende Fragen stellst: Was sage ich im tiefsten Inneren dazu? Spüre ich eine Unruhe oder werde ich ruhig? Ganz für mich, weiß ich da nicht eigentlich schon, was das Richtige wäre, das ich tun sollte?

 

Möchtest du über die genannten Übungen hinaus deine persönliche Gebrauchsanweisung erhalten, um stets die für dich richtigen Entscheidungen zu treffen? Dann melde dich jetzt auch für mein kostenloses Webinar "Kinderleicht Entscheidungen treffen, die wirklich zu dir passen" an.

Kinderleichte Entscheidungen für dein Traumleben

Sobald du deiner Intuition mehr Aufmerksamkeit schenkst, wirst du merken, dass du mit dieser dein ganz persönliches Navi eingebaut hast. Folge ihm, denn es wird dich zu einem Leben führen, das wirklich zu dir passt.

 

Viel Spaß dabei!

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

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Kommentare: 2
  • #1

    Jana Padlesak (Montag, 03 April 2017 19:10)

    Schade habe leider schon am 5.4. Ein Webinar mit Maria Husch Raumexpertin w/Ordnung halten
    LG Jana

  • #2

    Kerstin Wiesauer (Montag, 03 April 2017 20:36)

    Hallo Jana! Du kannst dich gerne trotzdem anmelden, dann bekommst du am nächsten Tag die Aufzeichnung des Webinars zugeschickt. Liebe Grüße, Kerstin