Pushe deine Lebensfreude!

Lebensfreude

Wie hoch ist deine Lebensfreude? Sprudelst du über vor lauter Lebenslust oder schleppst du dich eher durch den Tag? Falls du derzeit zur zweiten Kategorie gehörst, dann habe ich heute ein paar tolle Tipps für dich, wie du deine Lebensfreude in kürzester Zeit wieder in die Höhe pushen kannst.

 

Im letzten Jahr habe ich nämlich im Selbstexperiment sowie gemeinsam mit Klientinnen verschiedene Wege ausprobiert, wie es gelingen kann, die eigene Lebensfreude zu maximieren. Manche Wege waren ganz verrückt, manche leicht in den Alltag integrierbar. Manche haben unserer Lebensfreude nur einen kleinen Anstoß gegeben, andere haben sie in die Höhe katapultiert. Und schließlich haben sich zwei Wege herauskristallisiert, die nicht nur einfach umzusetzen sind, sondern die Lebensfreude auch aus dem sichersten Versteck herauskitzeln können. Diese Wege waren: intensives Fühlen und Neues ausprobieren.

Mehr Lebensfreude durch intensives Fühlen

Es gibt Menschen, denen wir die Lebenslust schon von weitem ansehen. Sie ziehen an, was ihnen gefällt, auch wenn es aus der Mode ist. Sie tanzen, wenn alle anderen still dastehen. Sie tun, was sie glücklich macht. Und sind dabei ganz im Hier und Jetzt. Sie haben die Fähigkeit, die Schönheiten des Lebens zu erkennen und zu genießen, große Träume zu haben und ganz und gar sie selbst zu sein.

 

Auch du hast diese Fähigkeit! Vielleicht ist sie gerade vergraben unter Terminstress und Anforderungen von außen. Doch sie ist da. Wenn du nun eine Einladung an die Lebensfreude schreiben willst, doch wieder mal in deinem Leben vorbeizuschauen, dann musst du also nur in dein Innerstes schauen und dort deine Lebensfreude durch intensives Fühlen wieder aus ihrem Versteck hervorlocken.

 

Was bedeutet nun intensives Fühlen? Es ist das Wahrnehmen mit allen Sinnen. Nehmen wir mal an, du besuchst einen Ostermarkt. Normalerweise gehst du einfach durch, schaust dich ein bisschen um und vielleicht kaufst du dir auch etwas. Und dann gehst du wieder nach Hause. Probiere stattdessen deine Sinne auf höchste Aufnahmestufe zu stellen. Wie riecht es am Markt? Riechst du die Blumen? Oder den Holzgeruch, der vom Stand des Weidenflechters herüberweht? Was siehst du? Und zwar nicht das Gesamtbild, sondern die Details. Haben die bemalten Eier leichte Sprenkel? Oder das Kind dort drüben einen schokoverschmierten Mund? Was hörst du? Was schmeckst du? Was fühlst du? Etwa die glatte Schale der Eier oder das weiche Fell der Häschen im Streichelzoo? Fühle auch die Energie, die Stimmung, die in der Luft liegt. Mache dir gedanklich ein Bild von diesem Moment mit all seinen Einzelheiten. Nimm ihn tief in dich auf. So als ob du mit deiner Seele ein Foto davon machst.

 

Jedes Mal, wenn ich eine Situation so intensiv wahrnehme, spüre ich, wie etwas tief in mir drinnen aufgeht und wie mich plötzlich ein warmes Gefühl durchströmt. Mach dich gleich einem Detektiv auf die Suche nach "warmes-Gefühl-Situationen" in deinem Alltag und Schwupps, schon steht die Lebensfreude in ihrer ganzen Pracht vor dir.

Verlasse deine Box

Um in meinem eigenen Leben die Lebensfreude zu intensivieren, liebe ich es "Erste Male" zu sammeln. Wir erinnern uns alle an die großen ersten Mal wie den ersten Kuss, den ersten Freund, die erste gemeinsame Nacht oder die erste Reise ohne die Eltern. Aber was ist mit den kleinen ersten Malen im Alltag?

 

Du kannst dir deine Komfortzone wie eine Box vorstellen. In dieser Box kennst du dich aus. Du weißt was dich erwartet. Du bist in Sicherheit. Du kommst mit allem gut zurecht. Aber gerade weil in dieser Box keine Überraschungen lauern, nichts, was dich wieder mal herausfordert, wird das Lebensgefühl dort drinnen manchmal auch etwas schal. Wenn nicht gar langweilig. Das kannst du leicht ändern, indem du deine Box verlässt. Du musst dich dafür nicht gleich mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug stürzen. Es genügt schon etwas auszuprobieren, das du noch nie oder schon lange nicht mehr gemacht hast.

 

Zum Beispiel könntest du einen "verrückten" Tag pro Woche einführen, an den du etwas Neues ausprobierst. Du bist seit deiner Kindheit nicht mehr Rollerblades gelaufen oder hast noch nie selber Pasta gemacht? Perfekt, dann sind das gleich zwei Dinge für deinen verrückten Tag. Spüre mal in dich hinein, welche Wünsche in dir hochkommen. Was wolltest du immer schon mal ausprobieren?

 

Dein innerer Widerstand wird jetzt vielleicht aufhorchen. "Was, sie will die Komfortzone verlassen, wo wir es so sicher und gemütlich haben? Nichts da! Draußen lauern viele Gefahren, wir bleiben lieber hier". Sobald du spürst, wie sich in dir Widerstand breit macht, und du Angst davor bekommst, deine Box zu verlassen, mache dir bewusst, dass es nur darum geht dieses Neue ein einziges Mal zu versuchen. Du musst jetzt nicht jedes Mal deine Pasta selbst machen. Oder jeden Sonntag rollerbladen gehen. Experimentiere, probiere dich aus, hab Spaß daran. Der Gedanke, dass du das Neue vielleicht nur ein einziges Mal versuchen wirst, wird deinen Widerstand besänftigen und dir sogar dabei helfen, es zu genießen.

 

Ich habe zum Beispiel im letzten Jahr zum ersten Mal kreolisch gegessen, zum ersten Mal meinen Körper mit Body-Paint-Farben bemalt oder zum ersten Mal ehrenamtlich mitgeholfen, Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen.

 

Mehr zu meinem Ersten-Mal-Spiel erfährst du in diesem Video:

Welche ersten Male möchtest du gerne erleben? Fallen dir da gleich jede Menge Dinge ein? Oder hättest du gerne praktische Tipps von mir, was du an deinem verrückten Tag unternehmen könntest? Das trage dich einfach in das Formular unten mit deiner E-Mail Adresse ein und du bekommst von mir regelmäßig Inspirationen zugeschickt. Inspirationen, die deine Lebensfreude im Nu in die Höhe pushen werden.

 

Ich hoffe dass diese beiden Wege auch deinem Herzen einen kleinen Schubs geben und dich lebendig fühlen lassen. Berichte mir doch in den Kommentaren von deinen Momenten übersprudelnder Fröhlichkeit, intensiver Vitalität und entzückender Leichtigkeit! Ich bin schon gespannt :-)

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

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