Mein eigener Weg vom Hamsterrad zur Berufung

Berufung

Da in den nächsten Monaten so viele tolle Menschen hier auf meinem Blog darüber berichten werden, wie sie ihre Berufung gefunden haben und diese heute leben, möchte ich dir natürlich auch meine eigene Geschichte nicht vorenthalten.

 

Hier kommt sie ...

Mit 18 Jahren bin ich ganz euphorisch von einer kleinen Stadt in Oberösterreich zum Studieren nach Wien gezogen. Und zwar wollte ich Rechtswissenschaften studieren. Warum ich mir gerade dieses Studium ausgesucht hatte? Nun, erstens hätte es mein Papa gerne gesehen, wenn ich Richterin geworden wäre, und zweitens wollte ich unbedingt nach New York auswandern und dachte mir, als Juristin bei der UNO würde mir das bestimmt gelingen. Und dann saß ich in den ersten Vorlesungen. Eine Katastrophe! Ich wäre dabei fast eingeschlafen. Der Lehrstoff interessierte mich überhaupt nicht. Wenn andere Studenten darüber diskutierten, welches Recht in einem Fall zur Anwendung käme, klinkte ich mich gedanklich aus und überlegte mir, was ich am Nachmittag fernsehen könnte. Habe ich mir damals überlegt, welches Studium besser zu mir passen würde? Nein. Ich habe ganz diszipliniert weiter studiert. Unglücklich, aber mit Durchhaltevermögen :-) Die einzige Änderung, die ich vornahm, war, dass ich mich statt auf Internationales Recht auf Familienrecht spezialisierte. Dieses machte mir mit seinen alltäglichen Problemen, die es löste, manchmal sogar richtig Spaß. Fünf Jahre später war ich eine stolze Hochschulabsolventin. Ich hatte es tatsächlich geschafft!

 

Nun wollte ich mit meinem hart erarbeiteten Wissen etwas bewirken. Ich wollte das Leben anderer verändern, ihnen dabei helfen glücklicher zu werden. Mit diesem Wunsch habe ich angefangen in einer Rechtsanwaltskanzlei zu arbeiten. Die Momente, wo meine Klienten nach einem Gespräch mit mir ganz erleichtert mein Büro verlassen haben, die habe ich geliebt. Das Gespräch mit anderen und diese dabei zu unterstützen, mehr Klarheit in ihre Situation zu bringen, war also schon damals mein Motor, der mich angetrieben hat (und genau darauf habe ich ja jetzt mein Business als Traumleben-Coach aufgebaut). Diese Gespräche waren aber nur ein kleiner Teil meiner Arbeit in der Kanzlei. Und ansonsten hat mich der Job eher fertig gemacht. Ich bin einfach nicht die geborene Streiterin, die es liebt vor Gericht mit der Gegenseite aneinander zu knallen. Der Job hat mir daher mit der Zeit buchstäblich meine ganze Kraft geraubt, bis nach drei Jahren auch mein Körper irgendwann schlapp machte und ich immer häufiger krank war.

 

Daher habe ich mich schließlich dafür entschieden, mir ein paar Monate Auszeit zu nehmen. Damals habe ich auch das erste Mal Selbstcoaching-Übungen ausprobiert, mich aber leider nicht wirklich intensiv mit mir selbst auseinander gesetzt. Mit dem, was mir wichtig ist und was ich wirklich im Leben will. Stattdessen habe ich den nächsten juristischen Job angenommen und für eineinhalb Jahre in einer Rechtsabteilung gearbeitet. Die Kollegen in diesem Job waren super nett, mit meinem Chef habe ich mich gut verstanden und auch die Arbeit war okay. Aber ich habe gespürt, dass ich dabei nicht wirklich das lebe, wofür ich bestimmt bin. Dass ich nicht ganz ich selbst bin.

 

Und dann war er plötzlich da. Der Wendepunkt in meiner Geschichte. Ich beschloss nämlich mir nun endlich meinen großen Herzenswunsch zu erfüllen, den ich seit meiner Kindheit hatte, und für einige Zeit in New York zu leben. Dafür habe ich echt alles gegeben. Ich habe mir ein Praktikum in New York organisiert, ein Visum beantragt, meinen Job in Wien gekündigt, meine Wohnung aufgelassen, meine Möbel verkauft und bin für acht Monate in die USA gegangen. Dass ich dabei ganz auf mich und auf das, was ich wirklich will, gehört habe und diesen Traum aus eigenen Kräften wahr werden habe lassen, hat mich verändert. Ich bin als eine andere wieder aus den USA zurückgekommen, als ich bei meiner Abreise war.

 

Zwei Monate nach meiner Rückkehr besuchte ich dann ein Seminar zum Thema "Träume verwirklichen". Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich erkannte, dass ich seit ich lesen konnte, fast ausschließlich Bücher über Figuren las, die sich ihre Träume erfüllen und ihr Leben verändern. Die endlich ihr volles Potential leben. In Zeitschriften riss ich mir alle Artikel zu psychologischen Themen heraus und verschlang sie. Mit Freundinnen redete ich stundenlang über ihre Wünsche und Träume und wie sie diese verwirklichen könnten. Also entschied ich mich eine Ausbildung zum Coach bzw. zur psychologischen Beraterin zu machen. Und das war die beste Entscheidung meines Lebens!

 

Denn damit habe ich meine Berufung gefunden. Bereits während der Entwicklung von TRAUMLEBEN - meinem Coaching-Programm für mehr Lebensfreude - fühlte es sich so an, als ob ich endlich angekommen wäre. Am liebsten würde ich es jeden Tag hinaus schreien, wie sehr ich meinen Job liebe. Wie sehr ich es liebe, andere Menschen dazu zu inspirieren, zu Höhenflügen anzusetzen. Wie sehr ich es liebe, mit zu verfolgen, wenn meine Klientinnen plötzlich den selben Aha-Moment haben, wie ich ihn damals im Träume-Seminar hatte, und endlich ganz klar sehen, was sie wirklich im Leben wollen. Und wie sehr ich es liebe, diese Frauen dabei zu unterstützen, sich genau das auch zu holen und sie auf den ersten Schritten in ihr Traumleben zu begleiten.

 

Würde ich mich heute, wenn ich nochmals 18 Jahre alt wäre, dazu entscheiden, etwas anderes zu studieren? Ja klar! Doch ich denke auch, dass dieser Weg von der Juristin zum Traumleben-Coach notwendig war. Denn dadurch weiß ich ganz genau, wie meine Klientinnen sich fühlen, wenn sie von ihrem Job berichten, der sie unglücklich macht, und dem Gefühl, in einem Leben festzustecken, wo noch so viel mehr möglich wäre.

 

Wenn ich dir aber etwas mitgeben könnte, was du aus meinen Fehlern lernen kannst, dann wäre es Folgendes:

  • Lerne dich selbst kennen! Eine erfolgreiche Juristin zu werden, war ein schöner Traum, aber er hat nicht zu meinem Wesenskern gepasst. Daher ist er bald wieder verpufft und alle Versuche, da dranzubleiben, waren schwierig und kraftraubend.
  • Nimm dir die Zeit es gründlich zu machen. Lieber einmal gescheit als so wie ich über Jahre hinweg nur tröpfchenweise. Und du wirst sehen, dich mit dir selbst zu beschäftigen und eine starke Verbindung zu dir aufzubauen, macht auch enorm viel Spaß.
  • Und last but not least: Wenn du weißt, was du willst, dann spring! Mach es nicht wie ich und wechsle in den dritten gleichen Beruf, der genau gar nichts an deiner Situation ändern wird.

Möchtest du gleich damit anfangen, dich selbst und deinen Wesenskern besser kennenzulernen und deine wahre Berufung zu entdecken? Dann lade dir jetzt dein gratis Workbook: 7 Wege, um deine Berufung zu entdecken herunter.

Berufung

Was ist deine Berufungsgeschichte? In welchem Hamsterrad bist du heute noch gefangen? Und hast du bereits eine Ahnung, welcher Traumjob noch auf dich wartet, für den du bestimmt bist und in dem du mit deinem ganzen Potential aufgehen wirst? Denn ja, es gibt diesen Job auch für dich! Du musst dich nur auf die Suche danach begeben. Berichte mir doch in den Kommentaren unter diesem Blog von deinem eigenen Weg, ich freue mich auf deine Geschichte!

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

P.S.: Hättest du gerne noch mehr Tipps von mir, wie du dein volles Potential entfalten, in dir schlummernde Träume verwirklichen und dir ein Leben erschaffen kannst, das du liebst?

 

Dann schau doch auf meinem Youtube-Kanal vorbei! Hier findest du jede Woche neue Videos, die dich dabei unterstützen, in ein außergewöhnliches, buntes, selbstbestimmtes und glückliches Leben zu starten.

 

Wir sehen uns auf dem TRAUMLEBEN-Youtube-Kanal!

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