Berufungs-Interview mit ... Jennifer Leetsch

Berufung

Wer bist du und was ist deine Berufung?

Ich heiße Jennifer Leetsch und habe das große Glück mit Pferden zusammen arbeiten zu dürfen.

 

Auf diesem Weg habe ich mich vor ein paar Jahren selbständig gemacht. Das heißt ich gebe Reitunterricht für Kinder und coache Pferdebesitzer zu den Themen Bodenarbeit, Kommunikation und Schwierigkeiten im Umgang mit ihren Pferden. Weiterhin biete ich auch Hypnose speziell für Reiter, um Ängste zu verarbeiten oder ein gewünschtes Verhalten zu festigen. 

 

Das alles mache ich aus Spaß am Umgang mit Pferden. Besonders wichtig ist mir der faire Umgang mit dem Pferd. Ich rege gerne an, neue Blickwinkel einzunehmen, mal etwas Neues auszuprobieren, damit Stress und Frust einfach keine Chance haben und die Beziehung zum Freizeitpartner Pferd gefestigt wird.

 

Wie fühlt es sich für dich an, deine Berufung zu leben?

Das Gefühl, seine Berufung ausleben zu dürfen, ist seltsam zu beschreiben. Gut oder toll sind Bezeichnungen, die das Gefühl nicht einmal annähernd beschreiben. Ich fühle Dankbarkeit, Freude, und beginne den Tag lächelnd, da ich mich auf meine Arbeit freue.

 

Generell gibt es eigentlich immer etwas zu lachen und vor allem aber auch zu lernen, zu erfahren! Das ist für mich ganz wichtig, da ich immer wieder neuen Input brauche.

 

Welchen Traum hast du dir damit erfüllt?

Ich wollte schon als Kind immer mit Pferden arbeiten. Ich wollte aber nie Berufsreiter werden oder bei Turnieren starten.

 

Da mir die Welt damals schon zu schnell vorkam, zu hektisch war, wollte ich immer etwas ausleben, wo man sich Zeit lassen kann. Wo man sich vom Alltag ausklinken, aber dennoch etwas Gutes bewirken kann.

 

Meine Berufung jetzt nach eigenen Wünschen und Philosophien ausüben und weiterentwickeln zu dürfen, ist für mich daher ein Traum, den ich leben und gestalten kann! Und ich mache jetzt das, wofür ich damals noch keine Worte gefunden hatte. Ich helfe in Verbindung mit Pferden zu treten, diese Verbindung zu festigen und Verständnis zu fördern. Das Team Pferd und Mensch zu stärken.

 

Wie hast du deine Berufung gefunden?

Zu meiner Zeit gab es eher wenig Möglichkeiten, den Beruf mit Pferden zu gestalten, jedenfalls nach meinen Vorstellungen. Damals konnte man den Pferdewirt mit drei verschiedenen Schwerpunkten machen und so viel mehr gab es dann auch nicht. Ich machte immer wieder mal kurze Pausen, ließ mir kurzzeitig einreden, dass ich einen Beruf wählen sollte, der Geld bringt und realistisch ist.

 

Da ich aber ein ordentlicher Dickschädel bin und immer war, hörte ich doch letztendlich und glücklicherweise auf mein Herz. Denn es zog mich immer wieder zu Pferden.

 

Ich drehte mit jungen Jahren meiner Heimat den Rücken zu und arbeitete insgesamt fast drei Jahre auf einem Reithof an der Nordsee. In dieser Zeit lernte ich nicht nur viel im Umgang mit Pferden, sondern fand auch immer mehr zu mir und somit war mein Ziel dann ziemlich klar. Über die Jahre sammelte ich immer mehr Erfahrungen, beobachtete mit Freude wie viel sich in der Reiter- und Pferdewelt gewandelt hatte und machte mich nach meiner Ausbildung dann auch schnell selbständig. Das war auf jeden Fall ein großer Schritt und ich will nicht behaupten, dass es nicht auch immer wieder Hürden gab, aber ich würde mich immer wieder dafür entscheiden!

 

Was würdest du heute anders machen, wenn du auf deinem Weg, deine Berufung zu finden, nochmal neu anfangen könntest?

Ich würde weniger auf die "gut gemeinten" Ratschläge hören und es niemandem mehr recht machen wollen. Ein Ratschlag ist etwas Tolles, aber nur sofern er nicht von negativem Nichtglauben oder eigenen Ängsten genährt ist. Er sollte realistisch sein, aber auch Platz für etwas Produktives bieten bzw. einfach zum Nachdenken anregen.

 

Definitiv würde ich mich früher mit den Themen Wirtschaft, Zielgruppen-Analyse und Marketing befassen :D. Ich würde eher wirtschaftliches Denken lernen, weniger auf negative Gedanken anderer hören.

 

Vielleicht würde ich auch einige Entscheidungen früher treffen. Zweifel können einen ganz schön aufhalten.

 

Aber ansonsten würde ich meinen Weg, bis auf ein paar Punkte, immer wieder gehen! 


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Berufung

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

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