7 Tipps, wie du deinen Arbeitstag überstehst

Berufung

Wünschst du dir einfach aus deinem Job raus zu spazieren und hinter dir die Sintflut? Aber noch hast du deine wahre Berufung nicht gefunden, hast deinen Traumjob noch nicht in dein Leben geholt und bist daher an deinen jetzigen Job gebunden, der dich unglücklich macht?

 

Ich weiß genau, wie es dir geht. Auch wenn ich heute meine Berufung als Traumleben-Coach lebe, habe ich davor 7 Jahre lang als Juristin gearbeitet und dieser Job passte gar nicht zu mir. Jeden Tag im Büro hatte ich das Gefühl nur eine Rolle zu spielen, dass das nicht ich selbst war.

 

Daher möchte ich dir heute 7 Tipps verraten, die mir damals geholfen haben, meinen 8-10-Stunden-Tag durchzuhalten. Die mich bei der Stange gehalten haben, solange ich mir noch nicht mein eigenes Berufungsbusiness aufgebaut hatte.

 

Und hier sind sie ...

Tipp #1: Stell dir deinen perfekten Tag vor

Ja ich weiß, jede Minute Schlaf in der Früh ist kostbar. Vor allem, wenn man weiß, dass man wieder einen langen Tag in einem Job vor sich hat, der einen unglücklich macht. Da ist die süße Ruhe im Schlaf Gold wert, bevor nach dem Aufstehen gleich die negativen Gedanken auf einen einprasseln.

 

Genau diesen Gedanken solltest du aber so wenig Chance wie möglich geben, sich in deinem Kopf einzunisten. Steh daher lieber eine halbe Stunde früher auf und gönn dir etwas Zeit für dich. Als erstes nach dem Aufwachen habe ich mir immer vorgestellt, wie mein perfekter Tag aussehen würde. Und zwar mit dem, was mir zur Verfügung stand. Klar, da war auch mein Job als Juristin mit enthalten. Aber ich habe mir vorgestellt, wie ich voller Energie und Tatendrang ins Büro komme, wie mir meine Aufgaben leicht von der Hand gehen, wie ich meiner Kollegin nett plaudere, wie ich zu Feierabend das Büro gut gelaunt wieder verlasse und was ich am Abend noch Nettes unternehme. Diese kleine Übung hat mir an vielen Tagen geholfen, mich nicht in meiner Verzweiflung zu verlieren und den ganzen Tag über Trübsal zu blasen.

 

Danach habe ich mir noch etwas Gutes gegönnt. Ein besonders leckeres Frühstück, das Lesen von ein paar Seiten in einem Magazin, eine kurze Atemübung, das Bewundern der prächtigen Blüten an einer meiner Zimmerpflanzen ... dabei konnte ich zu mir kommen, mich selbst fühlen, bevor ich den ganzen Tag über wieder das Gefühl hatte eine Maske zu tragen.

 

Das Wissen, dass du heute schon etwas für dich selbst getan hast und nicht bloß aufgestanden und zur Arbeit gegangen bist, wird dich den ganzen Tag über begleiten.

Tipp #2: Denke an deinen Traumjob

Ich garantiere dir, es wirkt Wunder, wenn du, sobald dich der Trübsinn während des Arbeitstages überrollt, an deinen Traumjob denkst. Schließe dazu einfach kurz die Augen und stelle dir vor, wo du gerne hin möchtest.

 

Welcher Beruf würde dir Spaß machen? Was genau würdest du dabei tun? Was liebst du daran? Und wie fühlst du dich, wenn du endlich deine Berufung lebst?

 

Dieses kleine Gedankenspiel wird dir neue Kraft schenken. Mach es ruhig mehrmals am Tag. Schwelge in den schönen Vorstellungen und lasse dich dadurch antreiben. Du wirst dadurch automatisch ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert bekommen. Und dieses Lächeln wird dir dabei helfen, deinen langweiligen oder anstrengenden Arbeitstag zu überstehen.


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Tipp #3: Mach Pausen

Gönn dir von Zeit zu Zeit eine Pause, wenn du bei der Arbeit zufriedener sein willst. Ansonsten fühlst du dich schnell wie ein Sklave, der an seinen Schreibtisch gefesselt ist und diesen nicht verlassen darf, bevor die Arbeit erledigt ist. Studien haben ergeben, dass wir spätestens nach 90 Minuten eine kleine Verschnaufpause machen sollten. Denn dann ist unser Gehirn ohnehin nicht mehr zu Höchstleistungen fähig. Lass daher für 10 Minuten einfach mal alles stehen und liegen, entspanne deine Augen, strecke dich, geh ein Stück spazieren, plaudere mit der Kollegin, mach einen kurzen Anruf bei einer Freundin ...

 

Diese Unterbrechungen werden dich auch gedanklich aus deinem Arbeitsalltag herausreißen. Und das ist ganz wichtig in einem Job, der dir keinen Spaß macht. Wenn du dich eingesperrt fühlst im Büro, dann verschlechtert das nämlich noch zusätzlich deine Laune.

Tipp #4: Verstärke das, was gut ist

Ich weiß, du denkst wahrscheinlich, dass gar nichts an deiner jetzigen Jobsituation gut ist. Aber selbst wenn dich diese noch so unglücklich macht, gibt es etwas, das dir dabei Freude schenkt. Und wenn es nur ganz winzige Dinge sind, finde diese und verstärke sie.

 

Dies gelingt dir, wenn du dich immer wieder Folgendes fragst: Was mache ich gerade? Und wie läuft es? Du kannst dir diese beiden Fragen auch auf ein Post-it schreiben, das du dir sooft als möglich anschaust. Auf diese Weise wirst du zu einem steten Beobachter deines Arbeitsalltages und wirst nach und nach entdecken, dass manche Dinge doch nicht so schlecht sind. Vielleicht erledigst du ja eine bestimmte Aufgabe ganz gerne oder du bist gerne bei Meetings dabei.

 

Sobald du herausgefunden hast, was du an deinem jetzigen Job magst, versuche - soweit möglich - mehr davon in deinen Arbeitsalltag zu integrieren. Wenn in deinem Team Mitarbeiter für diese Aufgaben gesucht werden, dann melde dich freiwillig. Eventuell kannst du auch mit einer Kollegin zu zusammen tauschen, dass du diese Aufgaben von ihr zusätzlich übernimmst und ihr dafür andere abgibst. Sollte das alles nicht möglich sein, dann mach die Dinge, die du gerne tust, zumindest ganz bewusst. Plane sie fix in deinen Arbeitstag ein, freue dich darauf und tanke Kraft aus deinem Tun. Das wirkt ähnlich wie die oben genannten Pausen wie eine kleine Auszeit vom übrigen anstrengenden Arbeitstag.

Tipp #5: Sei Stolz auf deine Arbeit

Und zwar auf jeden noch so kleinen Handgriff, vom schnellen Telefonat bis zum Verfassen eines mehrseitigen Reports. Du schaffst so viel in den 8 Stunden, die du im Büro verbringst! Welche Arbeit du auch immer machst, sei stolz auf deine Leistung und auf die Auswirkungen, die sie auf andere Menschen hat. Die Freude, die dich durchströmt, wenn du weißt, dass du deinen Job gut gemacht hast, wird dich etwas dafür entschädigen, dass dieser gar nicht zu dir passt.

 

Belohne dich daher auch selbst für deine gute Arbeit. Und zwar für die großen und für die kleinen Dinge. Zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee, wenn du eine bestimmte Aufgabe erledigt hast, oder mit einem Kinobesuch mit der besten Freundin, wenn du einen Tag erfolgreich hinter dich gebracht hast. Plane ein entspannendes Schaumbad am Abend eines Tages ein, an dem du mehrere stressige Meetings hattest. Gönn dir einen Schokokeks, wenn du das Telefonat mit einer schwierigen Kundin hinter dich gebracht hast. Lies zehn Minuten lang in deinem Lieblingsblog, wenn du einen komplizierten Bericht abgeliefert hast. Finde für dich selbst heraus, was dich motiviert, wenn du es dir als Belohnung für eine erledigte Aufgabe oder nach einem harten Tag versprichst. Damit hast du auch etwas, worauf du dich den ganzen Tag über freuen kannst.

 

Du wirst sehen, dass du deine Arbeitsaufgaben mit mehr Freude und Schwung erledigen wirst, wenn du stolz auf deine Leistungen bist und dich dafür belohnst.

Tipp #6: Finde einen SInn in deiner Arbeit

Deine wahre Berufung zu leben bringt wahnsinnig viel Sinn in dein Leben. Denn plötzlich weißt du genau, wofür du aufstehst und warum du das machst. Es kommt aus deinem Inneren und fühlt sich einfach gut und richtig an.

 

Aber auch in deiner jetzigen Arbeit liegt ein Sinn verborgen. Du musst ihn nur finden. Fang damit an, dir zu überlegen, wo du Einfluss auf das Leben anderer Menschen hast. Selbst wenn mir der Großteil meiner Aufgaben als Juristin nicht so viel Spaß gemacht hat, wie ich es gerne gehabt hätte, so habe ich damit doch vielen Leuten geholfen. Zum Beispiel dem Vater, der auch nach der Scheidung ein gutes und inniges Verhältnis zu seinen Kindern behalten hat. Oder der schwangeren Ärztin, die für die Zeit nach der Geburt Unterstützung bekommen hat. Mir diesen Sinn vor Augen zu halten, hat mir geholfen weiter in meinem Job durchzuhalten.

 

Was ist der Sinn deiner Arbeit? Lass dir von dem Umstand, dass der Großteil deiner Arbeit dir wie eine bloße Schinderei erscheint, nicht den Blick für das große Ganze verstellen. Was steckt hinter den ganzen mühsamen Aufgaben, mit denen du so viel Zeit verbringst? Nimm dir einen Moment und mach dir bewusst, warum deine Arbeit etwas bewirkt. Und du wirst sehen, dass du sofort eine größere Zufriedenheit darüber empfindest.

Tipp #7: Denke ans Geld

Und wenn alle vorigen Tipps nicht mehr helfen und du einfach nur noch verzweifelt bist, weil du immer noch in einem Job festhängst, den du überhaupt nicht machen willst, dann denke an das Geld, dass du dort verdienst. Und daran, welche neue Ausbildung du dir mit diesem Geld finanzieren kannst. Oder wie du es verwenden kannst, um dir dein eigenes Berufungsbusiness aufzubauen.

 

Ich hoffe, dass dir diese Tipps helfen werden, deinen anstrengenden Arbeitstag zu überstehen. Kopf hoch - mach die jetzt auf den Weg, deine Berufung zu finden, dann wirst du solche Tipps bald nicht mehr brauchen!

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

P.S.: Hättest du gerne noch mehr Tipps von mir, wie du dein volles Potential entfalten, in dir schlummernde Träume verwirklichen und dir ein Leben erschaffen kannst, das du liebst?

 

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