Berufungs-Interview mit ... Daniel Schuh

Berufung

DANIEL SCHUH - Grafiker, Produktdesigner, Bildhauer

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Wer bist du und was ist deine Berufung?

Hi, ich bin Daniel. Artist, Designer, Dreamer, Doer. Ein Typ, der einfach immer wieder Ideen hat und diese dann auch - zwanghaft :-) - umsetzt.

 

Ob Grafik, Produktdesign oder Bildhauerei. Kein Gebiet ist vor mir sicher, ich will mich permanent ausprobieren, persönlich neue Wege gehen, quer denken. Dieses Leben und meine Arbeitsweise fordern viel Freiraum und Flexibilität, somit ist die Selbständigkeit für mich optimal.

 

Viele junge, gut ausgebildete Menschen ziehen aus dem eher ländlichen Raum in die Metropolen, um ihre berufliche Karriere voranzutreiben. Ich wählte den entgegengesetzten Weg. Nach fünf Jahren als Art-Director eines Hamburger Online-Startups stand für mich der Entschluss fest: Ich will zurück in die Heimat, in die Natur, in die Ruhe, zurück nach Mecklenburg Vorpommern. Von hier aus tobe ich mich als Künstler und Designer aus. Unter anderem unterstütze ich Unternehmen darin, ihre Produkte, Dienstleistungen und Marken online und offline am Markt zu positionieren.

 

Kurze Entscheidungswege und spontane Treffen mit meinen Kunden sind für mich besonders wichtig. Ich bin ja bewusst als "Ein-Mann-Unternehmen" aufgestellt und fungiere damit gleichzeitig als direkter Ansprechpartner und ausführender Gestalter. Das ist das, was meine Kunden schätzen und der Vorteil gegenüber Agenturen, in denen Aufgaben oft über mehrere Personen delegiert werden. Meine Kunden haben immer mit dem "Chef" persönlich zu tun.

 

Neben meiner Mission insbesondere die Startups und jungen Unternehmen zu unterstützen, profitieren auch gestandene Unternehmen von meiner speziellen Arbeitsweise. Es kommt mehr und mehr darauf an, auch unkonventionelle Wege zu gehen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Aber nicht nur Startups, sondern auch bereits etablierte Unternehmen können sich so vom Rest des Marktes abheben und sichtbarer werden. Ich unterstütze sie mit meinem künstlerischen Ansatz, dem eigenen Mut Ausdruck zu verleihen und eingetretene Pfade zu verlassen.

 

Dabei reicht es mir nicht nur digital zu arbeiten. Ich brauche immer wieder analoge Erlebnisse. Das Arbeiten und Ausprobieren mit verschiedenen Werkstoffen - ob Holz, Metall oder Kunststoff - bringt immer wieder neuen Input, schärft die Haptik und fordert alle Sinne. Das Gefühl, eine Skulptur oder ein Produkt mit den eigenen Händen umgesetzt zu haben, ist schwer zu ersetzen. Dieses Gefühl bringt auch kein 3D gedrucktes Produkt.

 

Wie fühlt es sich für dich an, deine Berufung zu leben?

Es fühlt sich sehr befreit an. Gerade bei meinen eigenen Projekten kann ich frei "versuchen", mich also in Dingen probieren, die mich faszinieren. Dabei entstehen immer wieder Produkte oder Ideen, die ich in vielen Fällen sogar kommerziell verwerten kann.

 

Welchen Traum hast du dir damit erfüllt?

In erster Linie ist es die Unabhängigkeit und die Möglichkeit, Ideen und Projekte umzusetzen. Niemand sagt mir, was ich zu tun und zu lassen habe. Für mich bedeutet es Freiheit und die Basis für Innovation und Kreativität.

 

Toll finde ich auch, mich nicht auf ein bestimmtes Gebiet festlegen zu müssen. Wenn ich Lust habe, eine Holzskulptur zu bauen, tue ich das. Aktuell kreiere ich zum Beispiel Custom Bikes, einfach mal so, weil ich Ideen und Lust darauf habe. Vielleicht entwerfe und baue ich im nächsten Jahr Boote oder werde Imker, wer weiß ... :-)

 

Das Tolle ist, dass sich alle Bereiche auch wieder gegenseitig befruchten.

 

Wie hast du deine Berufung gefunden?

Das hat sich mehr oder weniger einfach dadurch ergeben, dass ich ab einem gewissen Punkt in meinem Leben immer meinen Interessen gefolgt bin. Ich habe mich viel ausprobiert und schnell gemerkt, in welche Richtung es für mich nur gehen kann.

 

Ich denke, wenn man seine Talente kennt, authentisch ist und seine Ziele mit Elan verfolgt, dann klappt es auch. Man sollte dabei allerdings nicht das Geld in den Vordergrund stellen und sich auf den ein oder anderen Stein auf seinem Weg einstellen.

 

Was würdest du heute anders machen, wenn du auf deinem Weg, deine Berufung zu finden, nochmal neu anfangen könntest?

Ich würde sicherlich einige Abbiegungen nicht mehr einschlagen und den Weg ein wenig gerader gehen.

 

Letztlich will ich aber keine Erfahrung missen. Mal einen miesen Job zu machen, der so gar keinen Spaß macht, kann dazu führen das erreichte Ziel mit mehr Demut und Dankbarkeit zu würdigen. 


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Berufung

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

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