So prägten deine Eltern deine Weiblichkeit

Eltern prägen Weiblichkeit

Schließe deine Augen und stell dir mal eine Frau vor, die voll in ihrer Weiblichkeit ist. Eine Göttin. Wonder Woman. Superfrau. Wie immer du sie nennen willst. Was siehst du da?

 

Und jetzt lenke den Blick zurück auf dich und deine eigene Weiblichkeit. Siehst du dich ebenso wie diese Göttin? Oder entspricht dein Bild von dir als Frau so gar nicht dem Bild dieser Superfrau?

 

Wie du dich als Frau wahrnimmst und deine Weiblichkeit lebst, wurde bereits in deiner Kindheit geprägt. Und zwar von deinen Eltern.

 

Welche Bilder du dazu von deiner Mutter und deinem Vater übernommen hast und wie sich das auf dein ganzes Leben ausgewirkt hat, zeige ich dir in diesem Blogartikel.

Deine Mutter als erstes weibliches Vorbild

Als ich selbst begann mich intensiver mit meiner Weiblichkeit auseinander zu setzen, war ich neugierig, warum diese eigentlich so schwach ausgeprägt war. Ich hatte die männlichen Qualitäten und Fähigkeiten wie Durchsetzungskraft, Willensstärke, Fokussiertheit, Zielorientierung, analytisches Denken, Leistungswille, Selbstdisziplin … komplett als meine eigenen übernommen und mein Leben nach diesen ausgerichtet. In meinem Beruf als Juristin nutzte ich diese Fähigkeiten sowieso, aber auch in meinem Privatleben, meinen Beziehungen und sogar was meinen Körper betraf, waren die männlichen Qualitäten dominant. Klar fühlte ich mich als Frau. Aber von der oben beschriebenen Göttin war ich gefühlsmäßig meilenweit entfernt.

 

Woher kam das? Was hatte zu meinem eigenen Bild über Weiblichkeit geführt? Woher hatte ich dieses übernommen?

 

Genau wie auch du von meinen Eltern. Na ja, du natürlich von deinen eigenen :-)

 

Vor allem die Beziehung zu deiner Mutter ist für dein Frau-Sein wesentlich. Von ihr hast du gelernt, was weibliche Identität bedeutet. Von ihr hast du von Geburt an Botschaften über dich, über das Leben, über deinen Körper aufgenommen. In der Art, wie sie dich umsorgt hat, hattest du ein erstes Vorbild für weibliche Qualitäten. Und ihr eigener Umgang mit ihrer Weiblichkeit, mit ihrem Körper, mit ihrer Sexualität hat sich dabei unbewusst auf dich übertragen.

 

Wenn du deiner eigenen wunderbaren Weiblichkeit auf die Spur kommen und diese stärker in dein Leben integrieren willst, empfehle ich dir daher als Allererstes deinen Blick auf deine Mutter zu richten.

 

Was für eine Frau war und ist deine Mutter?

Welche Ausstrahlung hatte sie als du ein kleines Mädchen warst? 

Ist sie eine sinnliche, intuitive, liebevolle, selbstbewusste, verführerische Frau? 

Welche Botschaften hat sie dir bewusst und unbewusst vermittelt?

Und wie hat das dein eigenes Bild von dir als Frau geprägt?

 

Welche Begriffe auch immer du mit Weiblichkeit und Frau-Sein verbindest, in den Antworten auf diese Fragen wirst du sie finden. Ich war jedenfalls, nachdem ich tiefer in die Rolle meiner Mutter als weibliches Vorbild eingetaucht bin, nicht mehr ganz so überrascht, warum ich mich als Frau so sah, wie ich es tat.

 

Neben dieser Vermittlung einer weiblichen Identität hat dir deine Mutter in ihrer Zuwendung zu dir die weiblichen Qualitäten sogar vorgelebt. Oder auch nicht. Das kommt ganz darauf an, zu welchem „Mutter-Typ“ sie zählt. Denn „Glucken“, „Helikopter-Mamas“, „Aufopfernde Mütter“, „Rabenmütter“ … zeigen ihre Zuwendung ganz unterschiedlich.

 

Wie du die Liebe deiner Mutter gespürt hast, wie du dich bei ihr geborgen gefühlt hast, wie sie für dich gesorgt hat, inwiefern sie dich gestreichelt, gehalten und liebkost hat, wie sie deine eigene Freiheit und Individualität respektiert hat, … all das hatte Einfluss darauf, wie du selbst heute deine weiblichen Qualitäten lebst. In Beruf, in Partnerschaften, in deiner Freizeit, in Bezug auf deinen Körper. Wiederholst du das, was dir deine Mutter vorgelebt hat? Hast du dir zum Beispiel einen Partner gesucht, mit dem du deine Sehnsucht nach Verschmelzung ausleben kannst? Oder versuchst du stets die Bedürfnisse der anderen zu erfüllen, bevor du auf deine eigenen achtest? Oder suchst du immer wieder nach Bestätigung von außen und zermürbst dich mit Selbstzweifeln? 

Dein Vater als "erste große Liebe"

Aber nicht nur die Beziehung zu deiner Mutter während deiner Kindheit, sondern auch jene zu deinem Vater hatte wesentlichen Einfluss auf dein Bild von Weiblichkeit.

 

Denn dein Vater ist quasi „die erste große Liebe deines Lebens“. Die Beziehung zu ihm hat den Grundstein für deine Liebes- und Beziehungsfähigkeit gelegt. Dafür, wie du dich als Frau in Beziehungen verhältst. Und was du dir von der Liebe erhoffst. Die Erfahrungen, die du mit deinem Vater gesammelt hast, prägten sich tief in dich ein und unbewusst wiederholst du diese in deinen Liebesbeziehungen als erwachsene Frau. 

 

Und natürlich war dein Vater auch dein erster Kontakt zur männlichen Welt, mit all ihren Qualitäten und Fähigkeiten. Lebst du heute deine männliche Seite noch in einer überdominanten Weise, so wie auch ich noch vor wenigen Jahren, dann lohnt es sich, einen Blick auf die Beziehung zu deinem Vater zu werfen.

 

Warst du das Ein und Alles deines Vaters?

Seine Prinzessin, der er keinen Wunsch abschlagen konnte?

Oder hat dein Vater durch körperliche oder emotionale Abwesenheit geglänzt?

Welche Werte hat er dir vorgelebt?

Hast du diese übernommen, um ihm zu gefallen?

So Änderst du das von deinen Eltern geprägte Bild von Weiblichkeit

Haben dir die obigen Fragen bereits ein klein wenig die Augen geöffnet? Bei mir hat es richtig „BÄÄÄMMM“ gemacht, als ich erkannte, wie sehr meine Eltern mich dahingehend geprägt hatten, inwiefern ich meine Weiblichkeit lebte. Und ich erkannte: das wollte ich ändern. Ich wollte komplett in meine großartige Weiblichkeit kommen. Ich wollte Wonder Woman sein. Eine Göttin. Leidenschaftlich, hingebungsvoll, verspielt, sinnlich, intuitiv, schöpferisch, kreativ, kraftvoll, wild, liebevoll, zärtlich, selbstbewusst, offen, anmutig, wunderschön, stolz, frei von Begrenzungen und der Sehnsucht nach Bestätigung von außen und einfach unwiderstehlich und verführerisch.

 

Willst du das auch? Mit den Teilnehmerinnen meines Gruppencoachings „Erwecke deine Innere Göttin“ tauche ich noch viel tiefer in die Vorbildfunktionen der Eltern in Hinblick auf ihre Weiblichkeit ein, als ich es oben geschildert habe. Da sind die Augen dann wirklich voll geöffnet :-). 

 

Und ich zeige ihnen, wie sie ihre Innere Göttin wieder zum Strahlen bringen können. Denn ich finde jede einzelne Frau auf dieser Welt verdient es, dieses Wissen über ihre weibliche Essenz in sich zu verankern und sich ein Leben zu erschaffen, das ihrer Inneren Göttin entspricht!

 

AUCH DU!!!

 

 

 

Deshalb zeige ich dir in „Erwecke deine Innere Göttin“ wie du wieder eine starke Verbindung zu deiner einzigartigen Weiblichkeit aufbaust und deine Innere Göttin zum Strahlen bringst.

 

Bist du dabei?

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

P.S.: Möchtest du deine Träume und Ziele in die Tat umsetzen? Aber der Weg dorthin fühlt sich irgendwie mühsam und schwer an? Du willst nicht rund um die Uhr an der Erreichung deiner Ziele arbeiten. Dir graut vor dem "Abarbeiten" deiner To-do-Liste. Und du kriegst einen Anfall, wenn du hörst, dass du einfach mehr Disziplin brauchst.

 

In meiner Facebook-Gruppe Intuitiv, sinnlich & leicht zu deinem Ziel zeige ich dir, wie du deine Ziele auf die weibliche Art erreichst: spielerisch leicht, intuitiv und sinnlich! Komm in deine volle feminine Power und wachse bei der Verwirklichung deiner Träume über dich hinaus!

 

Ich freu mich auf dich und deinen wunderbaren Traum!

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Kommentare: 1
  • #1

    Dr. Annette Pitzer (Montag, 09 April 2018 08:48)

    Liebe Kerstin,
    danke für den erhellenden Blogartikel. Bei mir stellte ich fest, dass mein Bild von Weiblichkeit von "so wie meine Mutter auf gar keinen Fall" geprägt ist. Hat wunderbar funktioniert und mich in die Schiene "was Vater von Dir erwartet" hineingebracht. Nun nach den Wechseljahren ändert sich da vieles, ich bin dafür sehr dankbar. Wechseljahre sind für die Identitätsfindung das Beste was einer Frau passieren kann. Dein Kurs kann das sicherlich viel früher erreichen. Frauen schlagt zu! Ihr müsst nicht so lange warten wie ich.
    Alles Liebe
    Annette