Negative Glaubenssätze erkennen und auflösen

Glaubenssätze auflösen

Gemütlich schlendere ich durch den Supermarkt. Wumm ... automatisch werfe ich meine Lieblingsschokolade in den Einkaufswagen. Sie hat mir auf Augenhöhe entgegen gelacht. Vollmilchschokolade mit einer flüssigen Karamellcreme und Erdnüssen. Lecker! Ein paar Minuten später an der Kassa landet gleich das Nächste automatisch in meinem Einkaufskorb. Und zwar der Gedanke "Ist das schon wieder teuer!" und mit ihm gemeinsam der negative Glaubenssatz, ich könnte eines Tages nicht genug Geld haben.

 

Wie du es schaffst, deine negativen Glaubenssätze zu erkennen und aufzulösen, wenn sie nicht mehr zu deinem heutigen Leben passen, das möchte ich dir in dem heutigen Blogartikel zeigen.

So kannst du deine Glaubenssätze erkennen

Kennst du das, dass du etwas über Wochen, Monate, ja sogar Jahre völlig automatisch machst und eines Tages plötzlich - wie aus dem Nichts - fällt es dir erst auf. Vielleicht hat jemand eine Bemerkung gemacht oder du hast ein ähnliches Verhalten bei jemand anderem beobachtet. Und mit einem Schlag wird dir auch dein eigenes Tun bewusst.

 

Bei deinen negativen Glaubenssätzen möchtest du sicher nicht auf diese eine Bemerkung oder Beobachtung warten, damit du sie endlich auflösen kannst, hab ich Recht? Das musst du auch nicht. Glaubenssätze bewusst zu erkennen, ist nämlich keine Hexerei.

 

Du kannst dich dafür mit den verschiedenen Bereichen deines Lebens auseinander setzen und dir überlegen, was du darüber denkst. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Geld. Da tummeln sich bei jedem von uns ganz viele Glaubenssätze. In den ersten Monaten meiner Selbständigkeit habe ich mich ganz bewusst mit meinen Glaubenssätzen zum Thema Geld auseinander gesetzt. Wäre ja blöd, wenn ich meinen Umsatz selbst durch meine negativen Gedanken zu Geld sabotiere :-) Und da ist er mir gleich ins Auge gesprungen: der Glaubenssatz, ich könnte eines Tages zu wenig Geld haben, um mir das Nötigste leisten zu können. Verbunden damit war eine richtige Wut auf die Münzen und Scheine, die meine Geldbörse verließen. Wo wollten die denn hin? Sie mussten bei mir bleiben und mich vor dem finanziellen Ruin beschützen!

 

Du kannst dir auch einen Film über dich anschauen. Was ich damit meine? Stell dir vor du bist eine kleine Fliege an der Wand. Ein völlig unbeteiligter, neutraler Zuschauer. Welchen Film über dich selbst kriegst du gezeigt? Was denkst und tust du den lieben langen Tag? Trag am besten ein Notizbuch mit dir herum, in das du jeden Gedanken und jede damit verbundene Handlung, die du als kleine Fliege bei dir wahr nimmst, aufschreibst.

 

Welche negativen Glaubenssätze tummeln sich in deinem Kopf? Diese zu erkennen ist der wichtigste Schritt. Denn nur so kannst du sie auch verändern.

Passen deine Glaubenssätze noch zu dir?

Am Heimweg vom Supermarkt überlegte ich mir: Wollte ich weiterhin regelmäßig meine Lieblingsschokolade kaufen? Und wie war es mit dem negativen Glaubenssatz über Geld? Passte der noch zu mir?

 

In beiden Fällen entschied ich mich für ein klares Nein. Dass ich mir immer wieder ein besonderes Stück Schokolade gönnte, passte zu mir als Genussmensch. Aber es passte nicht zu mir, dass ich gewohnheitsmäßig jahrein jahraus die gleiche Schokolade esse, anstatt mal etwas Neues zu probieren. Und auch der alte Glaubenssatz, dass ich gefährdet wäre, kein Geld mehr zu haben, passte nicht mehr zu dem Bild, dass ich von mir als erwachsener Frau habe. Ich hatte diesen Gedanken in meiner Kindheit wortwörtlich aus Erzählungen über Privatkonkurse übernommen und ihn ungeprüft auf mich übertragen. Jetzt war es Zeit, diesen Gedanken zu überprüfen und mich von ihm zu verabschieden.

 

Passen deine alten Glaubenssätze noch zu dir? Stimmen sie überhaupt? Oder schleppst du diese ebenfalls ungeprüft mit dir herum?

 

Wie du mit ganz einfachen Fragen herausfinden kannst, ob dein Glaubenssatz wahr ist und noch zu dir passt, zeige ich dir auch in meinem gratis Workbook "Wie du alles erreichst, was du willst".


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So kannst du deine Glaubenssätze auflösen

Denk jetzt mal nicht an den berühmten rosaroten Elefanten! Na, hat es geklappt? Wohl eher nicht. Und genauso ist es mit deinen negativen Glaubenssätzen. Der Versuch, sie ab sofort nicht mehr in deinen Kopf zu lassen, wird kläglich scheitern. Statt etwas nicht mehr zu denken, ist es viel leichter, einen anderen, positiven Glaubenssatz zu denken. Die Lösung, um deine negativen Glaubenssätze aufzulösen, ist daher, diese mit positiven alternativen Gedanken zu ersetzen.

 

Im Fall meiner Lieblingsschokolade konzentrierte ich mich voll auf den Genuss, den ich mir wünschte. Und zwar aus allen Richtungen. So gönnte ich mir abwechselnd frische Heidelbeeren, ein Stück leuchtend rote Wassermelone oder besonders tolle Schokopralinen.

 

Auch für meinen Glaubenssatz zum Geld fand ich nach einigem Hin- und Herprobieren einen alternativen Gedanken, der stimmig für mich war. Der Knackpunkt hierzu war mein Gefühl. Ich wollte nicht länger wütend auf das Geld sein, das meine Geldbörse verließ. Da könnte es mir ja sonst passieren, dass sich keine Geld mehr zu mir in die Börse traut, aus lauter Angst vor meiner Wut :-) Über ein neues Gefühl, mit dem ich mich wohl fühlte, kam auch der positive Glaubenssatz zu Geld, für den ich ab sofort Platz in meinem Kopf machen wollte.

 

Welches Gefühl verbindest du mit deinem Glaubenssatz? Wie würdest du dich lieber fühlen? Und welcher Gedanke passt zu diesem neuen Gefühl?

Wie schnell sind deine negativen Glaubenssätze weg?

In den nächsten Wochen übte ich mich in Genuss und in dankbaren, freudvollen Gedanken zu Geld. Ich nahm meine Geldbörse immer wieder in die Hand, blätterte durch die Scheine darin und ließ das neue angenehme Gefühl, das ich nun mit diesen verbinden wollte, bewusst in mir aufsteigen. Ich zahlte an der Kassa nicht in Eile, sondern hielt für einen kurzen Moment inne, um nicht wieder in meine alten Glaubensmuster zu kippen.

 

An manchen Tagen gelang mir das ohne Schwierigkeiten, an manchen Tagen achtete ich weniger auf meine Gedanken und fiel in meine negativen Glaubenssätze zurück. Also nein, ich kann dir leider nicht sagen, dass deine negativen Glaubenssätze von einem Tag auf den anderen verschwinden werden. Aber ich kann dir berichten, dass es mir heute jedes Mal auffällt, wenn ich mich wieder in meinen alten Glaubensmustern befinde. Und dass dies immer weniger der Fall ist.

 

Und offensichtlich ist dies auch schon meinem Supermarkt aufgefallen. Die Kassa hat mir nämlich letztens einen Gutschein ausgespuckt: für frische Heidelbeeren.

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Susanne Plassmann (Samstag, 26 August 2017 09:30)

    Liebe Kerstin, ich gehe seit ein paar Wochen mit der Idee schwanger, meine negativen Glaubenssätze mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und da kommt dein Artikel! Mir ist gleich ein Licht aufgegangen, als du sagtest, dass du die Sache mit der Privatinsolvenz einfach so übernommen hast aus der Kindheit. Danke! ich würd gern mal einen Termin mit ir ausmachen! Liebe Grüße, Susanne

  • #2

    Kerstin Wiesauer (Freitag, 01 September 2017 11:26)

    Sehr gerne, liebe Susanne! Ich hab dir deswegen schon ein Mail geschickt. LG, Kerstin