Mein Abenteuer Jakobsweg

Jakobsweg Motivation Training

120 Kilometer am österreichischen Jakobsweg, bei 37°C in einer der heißesten Wochen dieses Jahres, nur ich und mein Rucksack ...

 

Schon seit vielen Jahren war ich von der Idee begeistert, einmal einen Weitwanderweg zu gehen. Ich habe Bücher und Filme darüber verschlungen. Mich in die Heldinnen und Helden hinein versetzt, die einen solchen Weg bereits erfolgreich gegangen sind. Mir vorgestellt meditativ einen Fuß vor den anderen zu setzen, durch wunderschöne Landschaften zu wandern und dabei immer mehr bei mir selbst anzukommen. Und davon geträumt auch selber mal ganz stolz am Ziel zu stehen und zu denken: "Ich hab's geschafft!"

Meine Vorbereitungen für den Jakobsweg

Heuer zu Silvester, als ich mir meine Ziele für das Jahr 2017 überlegt habe, war der Traum von einem Weitwanderweg plötzlich ganz präsent. Und da ich noch nie über mehrere Tage gewandert war, entschied ich mich für eine Teilstrecke des österreichischen Jakobsweges. 5 Tage lang. Ich, mein Rucksack und meine Füße.

 

Im Jänner und Februar freute ich mich auf mein Abenteuer. Ich hatte die schönsten Tagträume darüber. Dann kam der März und mit ihm auch die wärmeren Temperaturen. Plötzlich hatte ich keine Ausrede mehr, um nicht endlich mit dem Trainieren anzufangen. Es waren noch 5 Monate bis zu meinem geplanten Start, aber ich wusste, ohne Training würden meine Füße das tagelange Gehen nicht aushalten.

 

Noch im faulen Wintermodus - ich muss gestehen, ich bin nicht von Natur aus sportlich - habe ich also angefangen zu trainieren. Ich liebe Spaziergänge und mein erster Schritt war, diese ein bisschen auszudehnen. Auf 2 Stunden in hügeligem Gelände. Danach war ich erst mal fertig. Na, das fing ja gut an, da hatte ich noch Einiges zu tun!

 

Ich wusste aber, dass ich, wenn ich gleich zu viel und zu lange Strecken in Angriff nehmen würde, bald wieder aufgeben würde. Also blieb es erst mal bei den etwas längeren Spaziergängen am Wochenende. Im April konnte ich diese schon ein bisschen ausdehnen und im Mai ging ich das erste Mal 15 Kilometer am Stück. Ich war stolz auf mich. Da war doch was Wahres dran an dem Spruch "Steter Tropfen höhlt den Stein".

 

Nur meine übliche Trainingsstrecke begann mich langsam schon zu langweilen. Dort kannte ich jede Kurve, jede Steigung, ja jeden Stein auf dem Weg. Also habe ich, wann immer ich wo anders als in Wien war, die Chance genutzt und auch dort eine Trainingseinheit eingeschoben. Schließlich war ich auf 20 Kilometer. Und ich merkte, wie mein Körper das Wandern langsam brauchte und laut "YES!" schrie, wenn ich nach einer längeren Pause endlich wieder mal zum Trainieren kam.

 

Wenn ich heute darauf zurückblicke und mir überlege, was mich 5 Monate lang bei der Stange gehalten hat, um immer weiter zu trainieren, dann waren es wohl 2 Dinge: 1. meine Vision von mir am Jakobsweg, die ich mir regelmäßig in den schönsten Farben ausmalte. Und 2. das Wissen, dass es an mir lag, ob ich das tägliche Pensum des Weitwanderweges schließlich packen würde. Ohne Training war mir klar, dass ich keine Chance hatte. Ich konnte also etwas für meinen Erfolg tun. Und ich tat es.

 

Nun war es nur noch ein paar Wochen bis zu meinem Start. Ich hatte mir die Strecke von Purkersdorf am westlichen Rand von Wien bis nach Melk ausgesucht. Die Idee, zuhause in Wien wegzugehen und irgendwann in Santiago de Compostela anzukommen, faszinierte mich. Meine Strecke bis Melk waren rund 120 Kilometer. Die sollte ich in 5 Tagen gut schaffen. Nahm ich jedenfalls an. Ich hatte ja keine Ahnung, wie mein Körper auf das tägliche Wandern reagieren würde und wie viele Kilometer ich pro Tag zurücklegen könnte.

 

Jetzt kam der spaßige Teil der Vorbereitung. Dazu muss ich sagen, ich liebe es einzupacken. Der Prozess, wo man alles, was man mitnehmen möchte auf dem Bett zusammenlegt und 100 Mal überlegt, was man denn wirklich braucht und was alles im Rucksack oder Koffer Platz hat, ist vielen ein Gräuel. Ich laufe dabei zur Höchstform auf :-) Pilgerpass, Müsliriegel, Trinkflaschen ...ich hatte eine genaue Packliste im Kopf und rückblickend kann ich sagen, dass ich sehr weise eingepackt habe.

So war es wirklich am Jakobsweg

Endlich war der Tag da, auf den ich mich so lange gefreut hatte. Bei strahlend blauem Himmel verschloss ich in der Früh meine Wohnungstür und machte mich in meinem Wanderoutfit mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Purkersdorf. Ich scharrte in den Startlöchern. Konnte es nicht erwarten loszugehen. Endlich am Jakobsweg zu sein. Aber wo begann dieser? Erst durch Nachfragen habe ich das erste Hinweisschild entdeckt. Jetzt hieß es: "ICH BIN DANN MAL WEG!".

 

Was dann kam, war Folgendes: wunderschöne Wege durch den Wald; meine unbändige Freude, als ich die erste Muschel als Wegweiser entdeckte; alte Klosterruinen; schmale Forstwege zwischen Maisfeldern in der prallen Sonne; verirrt und wieder auf den richtigen Weg zurückgefunden; ganz unterschiedliche Übernachtungen von abendlichem Baden im privaten Schwimmteich bis zur einfachen Pilgerrast bei den Mönchen; schmerzende Schultern und brennende Füße; unglaubliches Durchhaltevermögen; tolle Geistesblitze für mein Business; Eidechsen, Schmetterlinge, eine Schlange, ein Murmeltier, Rehe und Hasen, die meinen Weg kreuzten; immer mehr Stempel in meinem Pilgerpass; und das überschäumende Glücksgefühl, als ich mein Ziel endlich erreicht habe.

 

Wenn du noch mehr darüber wissen willst, welche Erkenntnisse ich am Jakobsweg hatte und wie ich mich immer wieder motiviert habe, um durchzuhalten, dann schau auf meinem Youtube-Kanal vorbei. Dort warten viele Videos auf dich, die ich am Weg gedreht habe.

 

Mein Fazit: Es war anstrengend, aber auch wunderschön. Ich bin wahnsinnig stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. Und ich weiß, dass dies erst der Anfang war. Der nächste Abschnitt des österreichischen Jakobsweges von Melk nach Linz wartet schon auf mich.

 

Aber erst mal geht es wieder nach Hause. Meine Füße hochlegen. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse, die ich hatte, verarbeiten. Und natürlich meine Geistesblitze für mein Business umsetzen :-)


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Mit der Teilstrecke des österreichischen Jakobsweges habe ich ein weiteres Ziel von meiner Liste mit Träumen aus eigener Kraft umgesetzt und erreicht. Ich bin dabei über mich selbst hinausgewachsen. Das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl! Ein Gefühl, nach dem man süchtig wird, und das ich dir von ganzem Herzen ebenfalls wünsche.

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

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