Bist du ein schlaues Köpfchen was deine Ziele betrifft?

Ziele smart formulieren

Letztens habe ich einen Blick auf die Ziel- und To-do-Liste meiner Mama geworfen. Dort stand unter anderem "Garten". Was sollte das heißen? Was genau wollte meine Mama im Garten machen oder erreichen? Ich fragte sie und bekam zur Antwort: der Garten sollte winterfest gemacht werden. Dazu gehörte unter anderem verblühte Herbstblumen abschneiden, Vogelhäuschen aufhängen, Kürbispflanze aus dem Gemüsebeet ausreißen und auf den Kompost werfen ...

 

Aha! Also ein ganz konkretes Ziel und lauter konkrete Aufgaben, aber trotzdem stand dort nur Garten. Und dieses Wort Garten stand dort schon seit einigen Wochen.

 

Gibt es auch auf deiner To-do-Liste ein paar Aufgaben, bei denen ich nicht genau wüsste, was zu tun ist, wenn ich einen Blick darauf werfe? Träumst du noch von Zielen, die vage im Raum schweben, anstatt so scharf formuliert zu sein wie Chili?

 

Falls du jetzt mit dem Kopf nickst, dann lies weiter. Denn in meinem heutigen Blogartikel zeige ich dir, wie du deine Ziele aus dem vagen Traumland heraus holst und so smart formulierst, dass du genau weißt, wo du hin willst, was du dafür zu tun hast und wann du dein Ziel erreicht haben wirst. Und erreichen wirst du es damit bestimmt!

So formulierst du deine Ziele smart

SMART. Eine Formel, die du wahrscheinlich kennst. Aber sag jetzt nicht vorschnell "Ach, das ist ein alter Hut!". Denn auch wenn es diese Zauberformel schon lange gibt, warum wird sie nicht regelmäßig angewendet? Viele Projekte scheitern an unklaren Anforderungen und Zieldefinitionen. Aber da du ein schlaues Köpfchen bist, wird deines da garantiert nicht darunter sein! :-)

 

Wie schauen aber smarte Ziele genau aus? Jeder Buchstabe steht hier für ein bestimmtes Element deines Zieles. Ein Element, das dir dabei hilft, dein Ziel zu erreichen.

 

S steht für spezifisch.

M steht für messbar.

A steht für attraktiv.

R steht für realistisch.

T steht für terminiert.

 

Wenn du dir diese 5 Buchstaben ansiehst, dann wird schnell klar, dass das Wort Garten auf der Liste meiner Mama da gar nicht dazu passt. Es ist nicht SMART.

Überprüfe deine eigenen Ziele mit der Smart-Formel

Nimm dir daher gleich ein eher allgemein gehaltenes Ziel oder eine allgemeine Aufgabe von deiner To-do-Liste heran und wende die obige Formel darauf an.

 

Was konkret möchtest du tun oder erreichen? Ich weiß wie verlockend es sein kann, sich nicht allzu sehr festzulegen und die eigenen Ziele nicht zu genau zu formulieren. Da gibt es Dinge daran, über die man jetzt nicht konkret nachdenken möchte, einfach weil es unbequem ist. Der Innere Schweinehund lässt grüßen! Aus Unsicherheit hält man sich das Ziel lieber noch offen. Dann ist man ja auch flexibler! Und irgendwie wird man schon ans Ziel kommen, auch wenn dieses nicht konkret formuliert ist. Ein Ziel ist aber niemals ein vager Wunsch. Ein Ziel ist immer konkret, eindeutig und ohne Interpretationsspielraum formuliert. So dass jeder, der auf die Liste schaut sofort weiß, was gemeint ist.

 

Wann hast du deine Aufgabe erledigt bzw. dein Ziel erreicht? Woran merkst du das? Bei quantitativen Zielen ist das leicht. Ich kann genau messen, ob die Waage 15 Kilo weniger anzeigt. Oder ob ich 3 neue Kunden habe. Wie aber misst du Ziele, die sich an keinen Mengenangaben orientieren? Wie misst du, ob deine Beziehung harmonischer läuft oder ob du in deinem Job genau das machst, was dir Spaß macht? Mein Tipp: überlege, wie du dich fühlen möchtest und an welchen äußeren Umständen du merkst, dass du dich so fühlst.

 

Ist dein Ziel für dich attraktiv? Und zwar für dich ganz persönlich. Spürst du diese kribbelige Vorfreude, wenn du daran denkst? Oder ist dein Ziel eher etwas "was man so macht" oder was andere von dir erwarten? Dieser Punkt der Smart-Formel ist wahnsinnig wichtig. Denn wenn dir dein Ziel im Innersten zuwider ist, wirst du es nur mit großer Mühe und Disziplin erreichen. Und es wird dich nicht erfüllen, wenn du am Ziel angekommen bist.

 

Ist dein Ziel realistisch? Ich rate jeder meiner Klientinnen groß zu träumen. Denn nur so schöpfen sie ihr volles Potential aus. All das, was in ihrem Leben möglich ist. Träume also was das Zeug hält und orientiere dich dabei nicht an deiner Gegenwart und dem, was du jetzt schon in deinem Leben hast und was dir daher realistisch erscheint. Wenn es dann aber darum geht, aus all diesen Träumen ein konkretes Ziel auszuwählen und zu formulieren, dann solltest du darauf achten realistisch zu bleiben. Sprich, dich nicht zu überfordern. Ein Ziel muss - meistens über Meilensteine und Zwischenschritte - erreichbar sein. Eine Weltreise in 1 Woche planen und organisieren? Das ist nicht realistisch. Und ich kann dir heute schon sagen, dass du dich dafür schwer motivieren können wirst und der Frust schon vorprogrammiert ist.

 

Bis zu welchem Datum möchtest du dein Ziel erreichen? Zu jedem Ziel gehört ein klarer Termin, bis wann das Ziel erreicht sein soll. Ansonsten schiebst du es immer vor dir her und es bleibt schlussendlich doch nur ein Wunsch.

 

Merkst du, was für einen Unterschied diese Zauberformel macht? Wie dein Ziel mit der neuen Formulierung an Kraft gewinnt? Gemeinsam mit deiner Vision bildet die smarte Formulierung deines Zieles die Basis, die du unbedingt festigen solltest, bevor du dich ins Tun stürzt und die ersten Schritte auf dein Ziel zumachst.

 

In diesem Sinne: Beweise beim Formulieren deiner Ziele, dass du ein schlaues Köpfchen bist!

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

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