Warum du Dinge tun solltest, die dir Angst machen, um an dein Ziel zu gelangen

trotz Angst ans Ziel

Seit Jahren träumst du davon. Du hast es dir in den schönsten Farben ausgemalt. Aber dennoch bist du nicht ins Tun gekommen.

 

Neidisch beobachtest du die Menschen rund um dich. Scheinbar gelingt es ihnen mühelos ihre Ziele zu erreichen. Sind diese so viel mutiger als du?

 

Meine Antwort ist: NEIN. Sie wissen nur um das Geheimnis ihrer Angst. Und wie sie diese nutzen können, um sich genau das Leben zu erschaffen, von dem sie immer schon geträumt haben.

 

Auch in dir gibt es zwei Ängste. Die Panikmache deines Komfortzonenhüters. Und die wegweisende Angst, die dich über dich hinaus wachsen lässt, wenn du ihr folgst.

 

In meinem heutigen Blogartikel möchte ich dir zeigen, wie du die eine von der anderen zu unterscheiden lernst. Und wie du die zweite Angst zu deinem Vorteil nutzt. Denn sie wird dich an dein Ziel katapultieren.

Lerne die beiden Ängste zu unterscheiden

Gleich mal vorweg: Veränderung ist immer mit Angst verbunden. Auch bei den Menschen, bei denen das Ziele-Erreichen so einfach aussieht, zittern die Knie, wenn sie einen Schritt aus ihrer Komfortzone heraus wagen. Sie machen diesen Schritt aber trotzdem. Denn Mut bedeutet eben nicht, gar keine Angst zu haben, sondern trotz der zitternden Knie den nächsten Schritt zu machen.

 

Wovor hast du Angst? Und ich meine jetzt nicht die Angst vor Spinnen, Schlangen oder Höhe. Sondern die Angst vor dem nächsten Schritt zu deinem Ziel. Du kennst deine Strategie, mit der du deinen Traum verwirklichen kannst, der schon so lange in dir schlummert. Du kennst du nächsten Schritte. Was macht dir da konkret Angst?

 

Handelt es sich bei dieser Angst um die Panikmache deines Komfortzonenhüters? Dieser lebt ja immer noch in der Steinzeit und da bedeutete Veränderung nicht Spaß, sondern Gefahr. Sicherheit hat für ihn daher oberste Priorität. Das ist seine Aufgabe Nr. 1 - dich vor Gefahren zu schützen. Und diesen Job erfüllt er auch mit Bravour. Kaum wagst du es, deine Nase raus aus der Komfortzone zu strecken und etwas Neues auszuprobieren, rufst du deinen Komfortzonenhüter auf den Plan. Und der tut nun wirklich alles, um dich weiterhin in Sicherheit zu wissen und dich von den von dir anvisierten Gefahren abzuhalten. Dazu schickt er dir eine Ausrede nach der anderen, warum das Neue doch nicht so toll ist. Warum du alles beim Alten belassen solltest. Denn du weißt ja nicht, was nach der Veränderung kommt. Da könnte etwas ganz Schreckliches auf dich lauern. Vielleicht kommt es ganz anders, als du es dir erträumst. In der Komfortzone kennst du hingegen jede kleinste Ecke und weißt genau, was auf dich zukommt.

 

Du merkst schon: PANIK, PANIK und nochmal PANIK! Den angstvollen Einflüsterungen deines Komfortzonenhüters liegt ein vorgestelltes Worst-Case-Szenario zugrunde. Und die Betonung liegt hier auf "vorgestellt". Denn die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Worst-Case-Szenario eintreten wird, bewegt sich rund um den Null-Punkt.

 

Wie du die Panikmache deines Komfortzonenhüters in den Griff bekommst, zeige ich dir übrigens in meinem Onlinekurs "Jetzt trau ich mich! - Mut, Selbstvertrauen und Commitment für die Verwirklichung deiner Träume".

Onlinekurs Mut Selbstvertrauen

Und dann gibt es da noch die wegweisende Angst. Das ist die Angst, wenn du etwas Wichtiges tust. Etwas, das ganz dir entspricht und von dem du weißt, dass es dich auf eine neue Stufe heben wird, dass du daran wachsen wirst. Wenn die nächsten Schritte deiner Strategie diese Angst hervorrufen, dann kannst du nur eines machen: Dir selbst stolz auf die Schulter klopfen. Denn sie bedeutet, dass du am richtigen Weg bist.

So führt dich deine Wegweisende Angst ans Ziel

Wo merkst du, wenn du an deinen Traum denkst, dieses freudige Knie-Zittern? Eine Mischung aus Vorfreude und Begeisterung und "Oh mein Gott, ich mach mir in die Hose!". Genau das ist das Markenzeichen der wegweisenden Angst.

 

Gibt es bestimmte Dinge, die du schon ewig vor dir herschiebst? Die aber wichtig wären, um an dein Ziel zu gelangen. Wo du spürst, sie könnten genial werden, aber sie sind ein riesiger Schritt raus aus deiner Komfortzone und du weißt nicht, ob dein Selbstvertrauen dafür reicht.

 

Erstens: Mut und Selbstvertrauen kann man tatsächlich lernen. Und zweitens: Genau diese Schritte sind es, die dich zu deinem Traum führen.

 

Warum ist das so? Sollte sich die Verwirklichung eines Traumes nicht leicht und fluffig anfühlen? Total easy und unangestrengt? Nein. Leicht und easy wartet hinter der Angst. Aber erst musst du das machen, woran du wachsen wirst, was dich auf die nächste Ebene hebt. Ich war da selbst zuerst skeptisch. Aber ich hab das inzwischen schon so oft gemacht, dass ich mich sogar jedes Mal freue, wenn ich bei mir die wegweisende Angst erkenne. Denn ich weiß, das tut jetzt vielleicht ganz kurz weh. Wie ein kleiner Picks von einer Spritze. Aber danach kommt das, was ich am Träume-Verwirklichen liebe. Diese verspielte Leichtigkeit und die Klarheit, gerade genau das zu tun, wofür ich bestimmt bin.

 

Ein zweiter Pluspunkt, wenn du der wegweisenden Angst folgst, ist der, dass du grenzenlos wirst. Machst du die Dinge nicht, die dir deine wegweisende Angst aufzeigt, versuchst du sie zu umgehen, dann begrenzt du dich dadurch selbst. Dann wird es immer Punkte geben, an denen du nicht weiter kommst. Nutzt du deine Angst jedoch als Wegweiser, dann kann dich nichts mehr aufhalten.

 

In diesem Sinne: Warte mit der Umsetzung deiner Träume nicht so lange, bis alle Angst verschwunden ist. Das wird nie der Fall sein. Du bist eine Umsetzungsheldin! Und Umsetzungsheldinnen gehen trotz zitternder Knie immer weiter und wachsen bei der Verwirklichung ihrer Träume über sich hinaus.

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

P.S.: Sehnst du dich nach einer Gruppe von fabelhaften Frauen, die ebenfalls alle gerade dabei sind, ihre eigenen Träume in die Tat umzusetzen? Die genau wissen, wie du dich fühlst, was dir Angst macht und worüber du dich freust. Die sich gegenseitig unterstützen, Mut machen und inspirieren.

 

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