So erreichst du dein Ziel garantiert nie

Ziel nie erreichen

Es ist der Beginn eines neuen Jahres. 2018 steht vor der Tür. Alle um dich herum fassen Neujahresvorsätze. Setzen sich Ziele. Planen das bevorstehende Jahr. Egal ob im Business oder privat.

 

Nur du nicht. Du setzt dir keine Vorsätze und keine Ziele. Du willst nämlich keinen einzigen Strich in deinem Leben ändern. Alles soll so bleiben wie es ist. Auf keinen Fall möchtest du bei der Verwirklichung deiner Träume über dich hinauswachsen. Pah, was für eine grauenvolle Vorstellung! :-)

 

Mein heutiger Blogbeitrag ist, wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, eine humorvolle Anleitung dazu, wie du 2018 deine Ziele garantiert nicht erreichst. Oder eben doch, wenn du alle meine Tipps in den Wind schießt und genau das Gegenteil davon machst.

Das solltest du nicht tun, wenn du dein Ziel erreichen willst

Es gibt da draußen ja unzählige Tipps und Tricks, wie du deine Ziele erreichen und deine Träume verwirklichen kannst. Alleine in meinen Blogartikeln und meinen Onlinekursen findest du eine breite Palette davon. Tipps und Übungen, die dich garantiert an dein Ziel bringen.

 

Deshalb mach um alle diese hilfreichen Tools einen weiten Bogen. Sonst könnte es noch passieren, dass du dein Ziel „aus Versehen“ erreichst. Und das willst du ja auf keinen Fall.

 

Am besten du setzt dir Scheuklappen auf. So richtig große, die nicht mal einen kleinen Seitenblick auf andere erfolgreiche Menschen und deren Zielerreichungsmethoden zulassen. Halte dich einfach nur an meine untenstehenden Tipps, dann bist du fein raus.

 

Und hier kommen sie auch schon: meine genialen Tipps, wie du es schaffst, dass du 2018 keinen einzigen deiner Träume verwirklichst.

 

Triff keine Entscheidungen – halte dir lieber alles offen. Keinesfalls solltest du in die Versuchung kommen, dir ein Ziel auszusuchen, das dir am allerwichtigsten ist. Das du unbedingt nächstes Jahr erreichen möchtest. Von mir aus hab eine ganze Liste an Träumen, die du irgendwann in die Tat umsetzen möchtest, aber entscheide dich um Gottes willen nicht für ein Ziel von dieser Liste. So bist du erst gar nicht versucht, konkrete Schritte für dessen Erreichung in die Wege zu leiten.

 

Lass dich schon von kleinen Problemen zurückhalten – und ich rede hier von wirklichen allen Problemen. Die Milch ist leer? Jemand hat dich schief angeschaut? Du hast deinen Regenschirm verloren? Das sind alles Katastrophen! Katastrophen, die auf jeden Fall dazu führen sollten, dass du auf deinem doch eingeschlagenen Weg zu deinem Ziel sofort wieder inne hältst. Wo kämen wir denn hin, wenn solche Dinge dich nicht mehr in Mark und Bein erschüttern würden! Nein, nein, lass dich wirklich von jedem Problem zurückhalten. Und schreib deinem Inneren Schweinehund am besten noch zusätzlich einen Brief, dass er ganz verlässlich jeden einzigen Tag bei dir vorbei schauen soll. Nur für den Fall, dass es mal kein Problem gibt, das dich zurückhält.

 

Mach alles gleichzeitig, konzentriere dich auf nichts – wenn du dich nämlich auf einen Traum konzentrierst und deinen Fokus darauf legst, wie du diesen verwirklichen kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das auch klappt. Und da du das auf keinen Fall willst, empfehle ich dir, möglichst viele Dinge gleichzeitig laufen zu haben. Wenn ich einen Blick in deinen Kalender werfe, dann sollte dieser randvoll sein. Mit Terminen und Verpflichtungen. Da sollte keine einzige Minute freie Zeit mehr drinnen sein, um dich den Dingen zu widmen, die dir wirklich wichtig sind. Und für den Fall, dass einer dieser Termine mal entfällt und du plötzlich vor einem Zeitloch stehst und ein paar Stunden Zeit für dich hättest, habe bitte mindestens 5 Projekte an der Hand, die du alle gleichzeitig verfolgst. Auf die du deine Energie aufteilst und von denen du natürlich kein einziges je fertigstellst. Gott bewahre!

 

Rede nur groß, aber lass keine Taten folgen – es gibt Menschen, die erzählen dir ihre kühnsten Pläne. Sie erzählen dir davon, dass sie bald ihren Job kündigen und sich mit ihrer fantastischen Idee selbständig machen werden. Sie erzählen dir davon, dass sie heuer einen Marathon laufen werden. Sie erzählen dir, dass sie wieder mit dem Malen beginnen werden. Und dann geschieht nichts. Nimm dir an diesen Menschen ein Beispiel und mach es ihnen nach. Du kannst ruhig reden über große Ziele und Vorhaben. Bausche sie auf. Erzähle jedem davon, der mehr darüber wissen mag. Aber bitte: danach darfst du keinesfalls handeln. Setze keine Schritte, tu absolut gar nichts, das irgendwie dazu führen könnte, dass du diese Ziele auch erreichst.

 

Beschäftige dich nur mit dem, was nicht gut läuft und was du nicht kannst – Ich hoffe doch, du kannst mir wie aus der Pistole geschossen zumindest fünf deiner größten Schwächen nennen. Genau auf diese solltest du dich nämlich konzentrieren. Und auf deine Misserfolge. Das, was nicht klappt. Wenn du deinen Fokus darauf lenkst, kannst du gar nicht anders, als dich zu bemitleiden und dich elend zu fühlen. Fragen wie „Was kann ich aus diesem Fehler lernen?“, „Was ist die positive Seite daran?“, „Was kann ich gut?“ oder „Welche Erfolge hatte ich in letzter Zeit?“ sind für dich absolut tabu. Die würden deinen Blick nur von den negativen Dingen in deinem Leben weglenken und genau das solltest du um jeden Preis vermeiden. So stellst du sicher, dass du immer schlecht drauf, energielos und unmotiviert bist.

 

Stelle alles in Frage und zweifle an dir – Natürlich kann es sein, dass dir doch mal etwas gelingt. Das muss gar nicht deine eigene Schuld sein, vielleicht hattest du einfach Glück (oder Pech :-)). Dann freu dich bitte nicht darüber und sieh diesen Erfolg auf keinen Fall als Zeichen dafür, dass du auch andere Dinge schaffen kannst. Stell deinen Erfolg lieber umgehend in Frage, mache ihn klein, spiel ihn vor anderen Menschen herunter und konzentriere dich auf deine vielfachen Schwächen. Ansonsten könnte dir ein solcher Erfolg so viel Antrieb geben, dass du dein Ziel doch erreichst.

 

Umgib dich mit Leuten, die dich runterziehen – Du weißt ja, du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Deshalb achte bitte darauf, dass in deinem Freundeskreis keine Personen zu finden sind, die an sich glauben. An sich und ihre Träume. Und die etwas dafür tun, um diese in die Tat umzusetzen. Stattdessen solltest du dich mit Menschen umgeben, die nur jammern. Darüber wie schlecht die Welt ist, über das Wetter, über ihren Job, … Und absolut nichts machen, um etwas in ihrem Leben zu ändern. Diese Leute sind der perfekte Umgang für dich, wenn du dein Ziel garantiert nie erreichen willst und du solltest dir möglichst viel von ihnen abschauen.

 

Lass dir von Ablenkungen deine Energie rauben – Eines wird dich garantiert an dein Ziel bringen: konzentriertes Arbeiten. Deshalb empfehle ich dir, dich von möglichst vielen Dingen ablenken zu lassen. Das erste, was du dafür tun solltest, ist, dir für jede noch so kleine Nachricht auf deinem Handy einen möglichst nervenden Ton auszusuchen. Als nächstes abonniere bitte mindestens 100 Newsletter, am besten solche, bei denen du tagtäglich eine E-Mail erhältst. Erzähle auch allen deinen Freunden, dass sie dich anrufen sollen, sobald bei ihnen auch nur ein klitzekleines Fünkchen Langeweile aufkommt. Lass dir von einer App jeden Tag darüber berichten, was du heute alles in deiner Stadt erleben könntest. Und last but not least: platziere rund um dich möglichst viele Dinge, die deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Angefangen von der schmutzigen Wäsche (die am besten quer über die ganze Wohnung verteilt am Boden herumkugelt) über Dinge, die zu reparieren wären, bis zu offen aufgeschlagenen Zeitschriften, die nur darauf warten, gelesen zu werden. So stellst du sicher, dass du keinesfalls ein paar ruhige Stunden für dich hast, in denen etwas vorangeht.

 

Plane nichts – und damit meine ich nicht die ganzen anderen Termine, Verpflichtungen und Aktivitäten, die dich von deinen Zielen fortlocken. Sondern ich meine damit, dass du keinesfalls eine Strategie haben solltest, wie du an dein Ziel kommst. Stell dir vor, du wüsstest, welche Schritte dich an dein Ziel bringen. Dass du zuerst A, dann B und dann C machen müsstest. Das wäre fatal! Denn dann würde dein Unterbewusstsein nach Möglichkeiten Ausschau halten, wie du diese Schritte gehen kannst. Und das willst du nicht, oder? Also sei lieber wie ein Frosch im Seerosenteich, der mal in diese Richtung hüpft, dann in jene und danach wieder rückwärts. 

 

Wenn du diese Tipps wirklich beherzigst, wird das Jahr 2018 garantiert zu einem deiner schlechtesten Jahre und du wirst keines deiner Ziele erreichen.

 

Viel Spaß dabei und HAPPY NEW YEAR!!! :-)

 

Alles Liebe,

Deine Kerstin

 

P.S.: Sehnst du dich trotz meiner obigen Tipps nach einer Gruppe von fabelhaften Frauen, die ebenfalls alle gerade dabei sind, ihre eigenen Träume in die Tat umzusetzen? Die genau wissen, wie du dich fühlst, was dir Angst macht und worüber du dich freust. Die sich gegenseitig unterstützen, Mut machen und inspirieren.

 

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